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Porträt der fiktiven Persona Marco Steiner

Marco, 39

Kundenberater Verkaufsinnendienst · Dienstleistungsunternehmen, Zentralschweiz · Region Luzern · 100 %

Es läuft ja. Nur frage ich mich, ob das die nächsten fünfzehn Jahre reicht.

Wer sie ist

Marco steht mitten im Berufsleben, hat Verantwortung, ein stabiles Umfeld und wenig Grund zu klagen. Genau das macht die Unruhe so schwer erklärbar.

Was sie erlebt hat

Er hält Dinge zusammen: Kunden, Team, Konflikte. Beziehungsarbeit erledigt er nebenbei und hält sie für selbstverständlich. Die Frage nach dem eigenen Wunsch stellt er selten.

Der Moment, der etwas verschoben hat

Beim Lebensrad bleibt er bei zwei Feldern hängen. Es sind nicht die schlechten Werte, die ihn treffen – sondern die Erkenntnis, dass er sie seit Jahren nicht angeschaut hat.

Wohin sie will

Er will herausfinden, was bleiben soll und was sich ändern darf – ohne alles umzuwerfen, was funktioniert.

Was in dieser Situation zum Erfolg führt

Aus der Praxis: was sich in vergleichbaren Begleitungen am stärksten ausgezahlt hat.

  1. 1Klären, was bleiben soll – erst danach über Veränderung sprechen.
  2. 2Beziehungsarbeit sichtbar machen: gehaltene Kunden, gelöste Konflikte, gewonnene Aufträge.
  3. 3Den Schritt als Erweiterung formulieren, nicht als Neuanfang – das überzeugt Arbeitgeber.
  4. 4Ein kleines Experiment im heutigen Job starten, statt auf Gewissheit zu warten.

So klingt das im Coaching

Originalton aus der Begleitung – kein Lehrbuch.

Womit das Gespräch oft beginnt

„Unzufrieden zu sein, obwohl alles läuft, ist kein Undank. Es ist ein Signal, das du bisher überhört hast.“

Die häufigste Stolperfalle

Er springt sofort in Lösungen. Wenn wir nicht zuerst klären, was bleiben soll, wirft er später zu viel weg.

Die Frage, die am meisten bewegt

„Was von deinem heutigen Job würdest du in jede neue Rolle mitnehmen wollen?“